Gardi Hutter: "Mein Trotz hat mir geholfen, zu überleben"
In der neusten Folge des annabelle-Podcasts "Queens" spricht Chefredaktorin Barbara Loop mit der Clownin Gardi Hutter.
- Von: Barbara Loop
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44 Jahre lang tourte Gardi Hutter als Hanna durch die Welt. In rund 35 Ländern füllte sie die Ränge mit neun verschiedenen Stücken – als tapfere Hanna, Wäscherin, Souffleuse und Schneiderin.
Nun wagt die «Matriarchin des Schweizer Bühnenhumors» mit 73 Jahren einen Neuanfang und zeigt mit «Gardi Zero» eine poetischere Seite ihrer Komik.
In der fünften Folge des annabelle-Podcasts «Queens» blickt die Frau, die als Pionierin des weiblichen Clowns gilt, auf ihre Kindheit zurück, die von religiöser Strenge geprägt war. In ihrem Elternhaus spielten weder Kunst noch Theater eine Rolle, Auffallen war eine Sünde.
Die preisgekrönte Künstlerin erzählt, wie Scham ihr Leben prägte. Und wie sie dieser Scham trotzte, indem sie eine Figur von radikaler Schamlosigkeit erfand: Hanna ist dick, sie schwitzt, sie scheitert ständig, ist mit sich selbst absolut zufrieden – und wird dafür auch noch geliebt.
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