"Ich gebe gern mit meiner Mama an": 15 Bekenntnisse von Kathy Etoa
Neid, Träume, Stolz: In diesem Fragebogen geben Künstler:innen so einiges preis. Heute mit Schauspielerin Kathy Etoa, die ab morgen im Netflix-Film "23'000 Leben" zu sehen ist.
- Von: Sandra Brun
- Bild: Valeria Mitelmann
Etwas, das Sie an sich selbst merkwürdig finden?
Wenn ich keinen Sport mache, fühle ich mich schnell schlapp. Gleichzeitig fehlt mir genau dann oft die Energie, um überhaupt Sport zu machen.
Ihre grösste Angst?
Dass ein dritter Weltkrieg näher ist, als wir glauben.
Womit geben Sie gerne an?
Ganz ehrlich: Mit meiner Mama. Sie ist die netteste, stärkste und empathischste Frau, die ich kenne und darauf bin ich unglaublich stolz.
Das prägendste Erlebnis in Ihrer Kindheit?
Unsere Flucht von Kamerun in die Schweiz.
Das prägendste Erlebnis Ihres Lebens?
Die Dreharbeiten zu «23'000 Leben». Die Begegnung mit der realen Person hinter meiner Figur und das Eintauchen in ihre Geschichte haben mich tief berührt. Selten habe ich am Set so viel geweint, weil mich die Emotionen immer wieder überwältigt haben.
Ihre schlechteste Charaktereigenschaft?
Ungeduld. Definitiv Ungeduld.
Wie viele gute Freund:innen haben Sie?
Meine wirklich sehr engen Freund:innen kann ich an einer Hand abzählen.
Wer oder was löst in Ihnen sofort Neid aus?
Leute, die essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Als Foodie finde ich das heimlich beneidenswert.
"Ich bin schlecht darin, in ernsten Situationen nicht anzufangen zu lachen"
Was nervt Sie an anderen Leuten ganz besonders?
Arroganz und Hochnäsigkeit.
Der grösste Fehler Ihres Lebens?
Ich schaue in meinem Leben nicht auf Fehler. Natürlich würde ich manche Dinge heute anders entscheiden, aber genau diese Entscheidungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin, und zu den Menschen geführt, die mir wichtig sind.
Bei wem sollten sie sich dringend entschuldigen?
Bei mir selbst und meinem Körper, dem ich in letzter Zeit zu wenig Ruhe und Schlaf gegeben habe.
Etwas, das Sie besser können als alle anderen?
Menschen ein gutes Gefühl geben. Das ist zumindest etwas, das mir oft zurückgespiegelt wird.
Etwas, worin sie viel schlechter sind als alle anderen?
In ernsten Situationen nicht anzufangen zu lachen.
Wovon träumen Sie?
Von einer Welt ohne Rassismus und Krieg, in der Menschen respektvoll miteinander leben und Menschenrechte wirklich Bedeutung haben.
Was macht Ihnen regelmässig ein schlechtes Gewissen?
Wenn ich Verabredungen, auf die ich mich eigentlich gefreut habe, kurzfristig absagen muss, weil mir die Energie fehlt.
Der Film «23'000 Leben» erzählt die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die vor knapp zehn Jahren ebenso viele Leben gerettet haben mit dem Seenotrettungsschiff Iuventa. Läuft ab dem 17. Juli auf Netflix mit Kathy Etoa in einer der Hauptrollen.