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Alexandra Kruse blickt in die Sterne: Wie gut passen Taylor und Travis zusammen?

Alexandra Kruse blickt in die Sterne: Wie gut passen Taylor und Travis zusammen?

annabelle-Astrologin Alexandra Kruse wirft einen ausserordentlichen Blick in die Sterne von Taylor Swift und Travis Kelce — und fragt: Ist diese Liebe wirklich so schicksalhaft, wie sie aussieht? Spoiler aus dem Universum: Venus, Jupiter, Mond und Mars haben dazu einiges zu sagen.

Ich bin pünktlich im Morgengrauen zum 2:0 der Schweiz aufgewacht, der Jubel aus der Wurstbude nebenan hallte ins Schlafzimmer, mit der Fantasie, mir rosafarbene Freilandrosen auf dem Markt zu kaufen und Kirschen vom Ohr meiner Freundin zu knabbern — love is love! — als mir einfiel: Taylor heiratet heute! Und Merkur ist rückläufig! Und man sollte natürlich nichts unterschreiben, schon gar keine Eheverträge!

Schwupp, fiel ich ins Taylor-Travis-Astro-Loch. Zeit also für das Bigger Picture, denn wer Taylors Magie ein bisschen kennt, weiss: Nichts ist dem Zufall überlassen.

Venus will Glamour

Freitag ist der Tag der Venus. Venus ist unsere Chefin, wenn es um Love, Sex, Magic und Money geht. Logischerweise machen wir am Freitag Dinge, die Venus feiern — heiraten zum Beispiel.

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"Beide haben ihren Geburtsjupiter im Krebs, ein sehr gutes Omen für eine grosse Liebe, die alles grösser macht"

Venus steht gerade im überglamourösen Löwen. Nah an Jupiter. Jupiter, der Planet, der alles grösser macht, war gerade für ein Jahr zu Besuch bei Taylor und Travis. Das passiert nur alle zwölf Jahre. Beide haben ihren Geburtsjupiter im Krebs, ein sehr gutes Omen für eine grosse Liebe, die alles grösser macht.

Und eben dieser Jupiter steht seit letzter Woche im gut sichtbaren No-Stage-Fright-Löwen — offensichtlich Zeit für BOLD LOVE STATEMENTS. New York selbst scheint das kapiert zu haben: In derselben Woche kletterte dort ein russisches Aktivistenpaar aufs Empire State Building und machte sich gegenseitig einen Antrag, mit einer Fahne, auf der stand: «When the power of love beats the love of power, the world knows peace», ein Satz, der oft Jimi Hendrix zugeschrieben wird.

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"Diese Woche will einfach, dass jeder seine Liebe von den Dächern schreit"

Keine Fragen mehr. Diese Woche will einfach, dass jeder seine Liebe von den Dächern schreit.

Ein paar Tage nach dem 65. Geburtstag von Lady Diana, Krebs, meiner anderen Prinzessinnen-Fantasie — die Sonne steht kurz nach der Sommersonnenwende, dem Moment mit dem meisten Licht, im hyperemotionalen Cry-Baby-Zeichen Krebs. Wir werden alle weinen, egal ob wir Taylor gut finden oder nicht.

Krebs-Saison, Familie, Verträge

Die Hochzeit ist jetzt schon ein historischer Popkultur-Moment, orchestriert vom Universum, dem eigentlichen Partyplaner, und einer Armee aus Numerologen und Mikromanagern. Wir wissen: Taylor hat keine Champagne Problems und überlässt nichts dem Zufall!

Krebs ist das Zeichen der erweiterten Familie. Nicht nur die beiden, wir alle sind gerade kollektiv sentimentaler, nostalgischer und familienverbundener unterwegs. Wer hat gestern Abend beim Schulfest geheult? Richtig.

"Merkur läuft gerade rückwärts durch den Krebs, ideal, um Familie neu zu definieren"

Krebs-Saison ist Erinnerung, Tradition, Zuhause. Merkur läuft gerade rückwärts durch den Krebs, eben auch ideal, um Familie neu zu definieren — im Sinne des Neu-Sehens, Neu-Bewertens, Sich-neu-Verpflichtens. Plus: Wir können eigentlich sicher sein, dass die beiden ganz brav alles vorher unterschrieben haben.

Eventuell gibt es ein bisschen Verkehrschaos rundherum, die ein oder andere technische Unstimmigkeit oder einen kleinen Stolperer im Ablauf. Das ist zu verkraften, wenn der Himmel selbst eine Hochzeit arrangiert.

Needless to say, dass die beiden in all ihrer Grosszügigkeit schon im Vorfeld Millionen gespendet haben. Eigentlich wäre es an der Zeit, dass Swift Präsidentin wird. Ja, Präsidentin, nicht First Lady. Und Paris Hilton wird Vizepräsidentin.

Miss Americana sagt Ja

Dass die beiden sich ausgerechnet den Madison Square Garden ausgesucht haben, den Ort, der so etwas wie Taylors Zuhause ist, passt natürlich perfekt. In zwanzig Jahren Karriere hat sie dort ganze acht — Infinity! — Mal die grössten Shows ihres Lebens gespielt. Hier wurde sie am lautesten geliebt, hier hat sie von Herzschmerzen und Breakups gesungen, und hier werden für sie die Glocken läuten. Zumindest ganz offiziell. Fürs Volk.

"Es kann keinen besseren Termin für diese perfekte Liebesrausch-Show geben"

Es kann keinen besseren Termin für diese perfekte Liebesrausch-Show geben. Natürlich wünschen wir ihr ganz, ganz viele private Momente, die nur ihr Inner Circle und ihre Katzen mitbekommen. Und noch mindestens zwei private Feiern.

Das alles am Vorabend von Amerikas 250. Geburtstag — besser kann man es sich nicht ausdenken. Ein «Ja» von Miss Americana in dem Moment, in dem ein ganzes Land mit Funkeln und Feuerwerk feiert. Heartbreak is the national anthem. Dass sie damit von der lächerlichen Parade des Präsidenten ablenkt, ist natürlich die schönste Pointe.

Mars, Uranus und alle wollen alles wissen

Über das ganze Wochenende laufen Mars, der Planet von Leidenschaft und Handlung, und Uranus, der grosse Erwecker und Planet der Überraschungen, Hand in Hand — beide in den geselligen und vor allem fröhlichen Zwillingen.

Ein bisschen unberechenbar, vor allem aber quicklebendig, elektrisch und gesprächig. Die Gelübde und die Toasts der Gäste werden grossartig sein. Es wird Ausdruckstänze und grosse Überraschungen geben. Neue Freundschaften, Whiskey on ice und Worte, die lange halten.

Dieselbe Mars-Uranus-Energie, die für Gespräche am Tisch sorgt, ist übrigens auch schuld daran, dass wir alle alles wissen wollen. Zwillinge regieren Kommunikation, Schlagzeilen, den rasenden Austausch von Informationen — kein Wunder, dass die ganze Welt auf jedes Detail wartet, jeden SUV mit getönten Scheiben fotografiert, jedes Blumenpaket zählt.

Der eigentliche Hype findet nicht im Garden statt, sondern auf unseren Handys und in unseren Herzen.

Made in Heaven, dramatisch und hot

Der Mond, der die Stimmung des Tages bestimmt, steht kurz nach dem Vollmond im Wassermann. Das spricht für kollektive, ausgelassene Alien-Energie, die vor allem eins will: Zukunft! Menschen aus allen Lebensbereichen kommen zusammen — Wedding Vibes.

Mit dem Mond im Wassermann wird aus den 1000 Gästen eher kein intimes Fest, sondern ein Paralleluniversum: Familie, Freund, Musiker, Schauspieler, Artists und Athlet aus jedem Lebenskapitel des Brautpaars, alle an einem Ort. Wassermann steht für Gemeinschaft, für das Kollektive — und ist zufällig auch Taylors Venus-Zeichen. Dieser Mond bestätigt praktisch noch einmal ihre romantische Entscheidung.

Das Ganze ist also wortwörtlich in die Sterne geschrieben, buchstabiert, wenn man so will. Astrologisch passen ihr strahlender Schütze und seine ausgleichende Waage fast unverschämt gut zusammen. Beide sehnen sich nach Weite, nach Bedeutung und nach einer Liebe, die ihr Licht nicht für sich behält. Und logischerweise nach einem Larger-than-Life-Fest, das über das Private hinauswächst und im selben Moment hoffentlich persönlich bleibt.

Travis’ Mond fällt genau in Taylors Sonnenzeichen Schütze. Das ist eine der zärtlichsten Konstellationen überhaupt zwischen zwei Menschen. Seine emotionale Welt spricht von Anfang an ihre Sprache. Er muss ihr nichts erklären, er versteht sie bereits.

Dazu kommt: Beide sind 1989 geboren, auf demselben Mondknoten-Weg. Ein weiterer Matchpoint, made in heaven: Taylors Mars und Travis’ Venus stehen exakt auf demselben Grad im Skorpion. Das ist keine vage Sympathie. Das ist chemische Wucht, magnetische Anziehung, ein Verlangen, die Welt zu ändern. Und einfach auch dramatisch und HOT.

Und OMG, es gibt einfach keine Zufälle: Als die beiden ihre Verlobung im August verkündeten — wir erinnern uns: «Eure Englischlehrerin und euer Sportlehrer heiraten» — stand Venus, der Planet der Liebe, gerade im Löwen. Dem Zeichen der grossen Geste, der goldenen Bühne, des «Ich zeig der ganzen Welt, wie sehr ich dich liebe».

Und das Schönste: Dieselbe Venus, die im August den Paper Ring verzauberte, steht auch jetzt, am Hochzeitswochenende selbst, wieder im Löwen. Derselbe Planet, dieselbe Bühne, einfach ein Jahr später. Der ganze Glamour, die Blumen, die Kleider, die Deko, das visuelle Spektakel — alles trägt exakt dieselbe Handschrift wie der Antrag. Ein Bogen, den nicht mal Taylor selbst hätte besser schreiben können.

The New Romantics

Danke, Taylor, dass du dich zur Verfügung stellst, all unsere modernen Märchenfantasien wahr zu machen.

Ich ziehe mir jetzt einen Taylor-Gedenk-Look an: ein All-American-Girl-weisses T-Shirt mit einem wirklich verbotenen Herzausschnitt, eine perfekt geschnittene Jeans und einen Cowboyhut mit Geparden-Print. Auf die obligatorischen Cowboystiefel wird verzichtet.

"Auch wenn Rosen Dornen haben und es Regen für einen Regenbogen braucht: Wir brauchen Märchen"

Ich werde ein bisschen weinen, mir ihre Kleider vorstellen und natürlich meine liebsten Songs hören. Ich werde daran denken, wie mir das Universum letztes Jahr zwei Tickets für ihr Konzert servierte: Eine Amerikanerin, die extra aus Dallas kam, schenkte mir ihre Karten und ihr Kleid, weil sie mit Covid daniederlag. Ich ging mit dem grössten Idioten aller Zeiten hin, der nach drei Liedern so besoffen war, dass er sich in der Menschenmasse auflöste, was wirklich auch besser war!

Ich feiere meinen Cruel Summer und bin Taylor für immer dankbar, dass sie meine komplett verstörte Vorstellung von Liebe durch Musik ein Stück weit geheilt hat — in eine Version, die definitiv grösser ist als der Madison Square Garden.

Auch wenn Rosen Dornen haben und es Regen für einen Regenbogen braucht: Wir brauchen Märchen. Ophelia lived in Fantasy!

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