Wie ist es eigentlich, mit einer männlichen Sexpuppe Sex zu haben?
Buchautorin und Pleasure Coach Lisa Opel hat ausprobiert, wie sich Sex mit einer Puppe anfühlt. Das Fazit: "Es ging weniger um Sex, als um Kontrolle und Autonomie." Ihr Erfahrungsbericht.
- Von: Lisa Opel
- Bild: Jana Nowak / Joyclub
Ich rede viel über Sex. Beruflich, öffentlich, ziemlich ungeniert. Über Lust, Begehren, Fantasien, Kommunikation und Scham. Zudem halte ich mich für relativ schmerzfrei, wenn es um neue Erfahrungen geht. Neugierig, experimentierfreudig, nicht leicht zu schockieren.
Ich bin verheiratet. Glücklich. Und ich bin bi. Vielleicht liess mich gerade deshalb eine Frage nicht los, so, wie ein nerviger TikTok-Sound: Wer kauft sich eigentlich eine männliche Sexpuppe, auch Real Doll genannt? Und warum?
Also sagte ich Ja zu einem Sexpuppen-Test. Zu einem Date mit einem Mann aus Silikon und Elektronik. Ich ging vorbereitet in dieses Experiment. Mit offenem Mindset und Humor. Was ich bekommen sollte, war Irritation, Stille. Und ziemlich schnell eine Ahnung, dass diese Begegnung weniger über eine Sexpuppe erzählen würde als über mich.
Kaufgründe sind selten kinky
Ich rief bei einem Laden an, der lebensechte Liebespuppen verkauft. Die Beratung war überraschend normal. Die Gründe für den Kauf einer Real Doll, so erfuhr ich, sind selten kinky, sondern oft ziemlich unspektakulär: Allem voran Einsamkeit. Aber auch Neugier. Paare, die einen Dreier wollen, ohne emotionales Chaos. Das nahm mir Druck raus.
Das Angebot im Online-Shop ist deutlich stärker auf weibliche Puppen ausgerichtet. Der Markt für weibliche Puppen ist offenbar grösser. Die meisten sehen sehr jung aus. Männer und Frauen haben ja oft einen unterschiedlichen Zugang zu Sexualität und zu solchen Produkten.
Ohne das zu sehr zu verallgemeinern: Männer wollen eher ein sehr körperliches, verfügbares Gegenüber als Frauen. Weibliche Lust ist häufig stärker an Kontext, Atmosphäre, Sicherheit, Fantasie, Kommunikation oder Dynamik gekoppelt.
"Die Männerkörper stehen nebeneinander wie Avatare im Charakter-Menü. Sie haben mich erstaunlich wenig angesprochen"
Die Männerkörper stehen nebeneinander wie Avatare im Charakter-Menü. Auch die meisten männlichen Puppen wirken sehr jung. Sehr glatt. Sehr hübsch. Mehr Boyfriend als erwachsener Mann. Sie haben mich erstaunlich wenig angesprochen. Zwischendurch hielt einer der Männer auf einem Bild eine Pistole. Ohne Kontext. Ich scrollte weiter. Nicht meine Fantasie.
Kurz dachte ich sogar: Vielleicht nehme ich einfach eine weibliche Puppe. Immerhin bin ich bi. Aber der Gedanke hielt nicht lange. Was hätte ich mit einer Frau gemacht? Ich hatte ja schon Mühe, mir vorzustellen, wie ich mit einem Mann in diesem Szenario in Verbindung gehe. Eine Frau hätte das Ganze nicht einfacher gemacht. Nur anders kompliziert.
Ich entschied mich für Thomas
Also entschied ich mich für eine 54-Kilo-Sexpuppe namens Thomas. Doch bevor ich ihn testen konnte, musste ich ihn konfigurieren. Ich dachte, das wäre mit ein paar schnellen Klicks gemacht. Stattdessen sass ich lange vor meinem Laptop und scrollte.
Hautfarbe. Haare. Behaarung. Gewicht. Schieberegler bewegen hat etwas Meditatives. Gleichzeitig dachte ich: Körper als Baukasten ist schon eine Ansage.
Im echten Leben lernen wir Menschen kennen. Wir entdecken Dinge über sie, finden manches attraktiv, anderes nicht. Bei einer Real Doll kann ich plötzlich sehr bewusst entscheiden: Welche Augenfarbe? Welche Körper-, welche Penisgrösse? Welcher Bart? Welche Brustbehaarung? Das hat etwas sehr Kontrolliertes. Fast schon Kuratorisches.
Mich überraschte, wie schnell ich jemanden auf einzelne Eigenschaften reduzierte, obwohl ich genau weiss, dass Anziehung für mich aus viel mehr besteht. Humor, Ausstrahlung, Stimme, Präsenz, Verletzlichkeit, gemeinsame Erlebnisse; all das verschwindet plötzlich. Übrig bleiben Schieberegler. Und Nüchternheit.
Wie viel Begehren projizieren wir auf Körper?
Genau das konfrontierte mich mit der Frage, wie viel von dem, was wir Begehren nennen, auf Körper projiziert wird. Und wie wenig von dem, was uns an Menschen wirklich interessiert, überhaupt konfigurierbar ist.
Die Körpergrösse war ein harter Cut. Ich wollte keinen Körper, der mich an die Grösse meines Sohnes erinnert. Also suchte ich gezielt nach einem Körper, der erwachsen wirkt. Ich wählte 176 Zentimeter. Nicht boyish. Nicht K-Pop. Auch die langen Haare waren kein Zufall. Weich, uneindeutig.
"Ich fragte mich, ob ich sagen könnte, wie gross ein Zwanzig-Zentimeter-Penis ist. Konnte ich nicht. Ich holte ein Lineal"
Dann die Penis-Auswahl. Zahlen. Sehr konkrete Zahlen. Irgendwann fragte ich mich, ob ich überhaupt sagen könnte, wie gross ein Zwanzig-Zentimeter-Penis ist. Konnte ich nicht. Ich holte ein Lineal. Sah nach. Und dachte: Aha. Gut zu wissen.
Am Ende traf ich meine Entscheidung nicht aus Lust. Sondern aus dem Wunsch, dieses Experiment ehrlich zu machen. Thomas war kein Ideal, kein Wunschbild, kein Ersatz. Kostenpunk: rund 2700 Franken.
Schnell wurde klar: Er bewegt sich keinen Zentimeter
Thomas wurde in einem Karton nach Hause geliefert. In Einzelteilen. Beine. Arme. Rumpf. Kopf. Der Test begann nicht romantisch, sondern mit einem Dreh. Ziel war ein humoristisches Video, das Dating-Fantasien zum Valentinstag aufgreift.
Joyclub war da, Kameras liefen, und sehr schnell wurde klar: Thomas bewegt sich keinen Zentimeter von allein. Gar keinen. Beine beugen, Hüfte drehen, irgendetwas verlagern funktionierte nur zu zweit. Wir manövrierten ihn durch den Raum wie ein Möbelstück. Wie, bitte schön, hat man Sex mit jemandem, den man kaum bewegen kann?
Während Outfits gewechselt wurden, fing mein Kopf an zu rattern. Ich merkte, dass sich etwas in mir verschob. Scham vielleicht. Nervosität. Oder einfach der Moment, in dem Theorie auf Realität trifft. Kurzes Brainstorming. Was wäre denkbar? Was fühlt sich stimmig an? Spanking fiel schnell weg. Dirty Talk auch. Für wen eigentlich? Feedback gab es keins.
Couch, sitzend, pragmatisch
Das Bett war sofort raus. Ihn dort zu platzieren, hätte bedeutet, dass er die Nacht bei mir verbringt. Das fühlte sich überraschend verbindlich und, ehrlich gesagt, ein wenig creepy an. Also Couch. Sitzend. Im Nebenzimmer. Pragmatisch.
Der Dreh war schneller vorbei als gedacht. Und mit jeder Minute danach wurde mir klarer, dass ich gleich allein mit Thomas sein würde. Komplett allein. Auf der Couch. Die Vorstellung gruselte mich.
Ich wollte eigentlich meinen Mann anrufen. Entschied mich dann dagegen. Da war dieses brodelnde, schwer zu greifende Gefühl in mir, das ich erst verstehen wollte. Während ich mir das Gesicht reinigte, dachte ich: Bei einem ersten Valentins-Date wäre ich geschminkt. Heute nicht. Thomas sieht es nicht. Ob man sich wohl auch dann schminkt, wenn man einsam ist?
Mein Magen knurrte. Also erst mal einkaufen. Im Supermarkt lief ich erstaunlich selbstverständlich durch die Gänge und kaufte genau das, worauf ich Lust hatte. Nudeln. Oliven, in Knoblauch eingelegt. Und dann ploppte Thomas in meinem Kopf auf. Blähungen. Furzen. Und das am ersten Date? Naja. Ihm ist es egal. Ich musste am Kühlregal schmunzeln.
"Ich sass auf dem Boden. Er im Bademantel auf der Ledercouch. Sein Penis elegant abgedeckt"
Zurück im Wohnzimmer sass ich auf dem Boden. Er im Bademantel auf der Ledercouch. Sein Penis elegant abgedeckt. Er starrte mich an, während ich meine Nudeln und Oliven ass. Kein Vorspiel. Keine Erotik. Ich sehnte mich nach einem Gespräch. Einfach horny funktioniert bei mir nicht. Also was nun?
Nutz ihn wie einen Vibrator
Ich zog doch den Telefon-Joker und rief meinen Mann an. Ich erzählte ihm, wie bizarr sich alles anfühlte. Wie ich keine Verbindung aufbauen konnte. Er hörte zu und sagte dann ganz trocken: Dann nutz ihn doch einfach wie einen Vibrator. Punkt.
Ich räumte mein Essen weg und ging noch mal aufs Klo. Und da war sie: meine Periode. Natürlich. Während meiner Tage brauche ich mehr Hingabe, möchte gehalten werden und mehr Pillow-Princess-Energie. Menstruationssex ist kein Problem, aber der Rahmen muss stimmen. Aber, the show must go on. Also Tasse rein. Zurück zu Thomas.
Mit Fokus und dem festen Vorsatz, ihn heute zu testen, holte ich mein Notfall-Set aus dem Rucksack. Gleitgel, Kondom, mein Clit-Suction-Toy. Jetzt musste ich Nägel mit Köpfen machen. Wie komme ich in meine Lust als responsive Person? Als jemand, der gern verführt und verführt wird. Als Frau, die gern bespielt wird und auch beim Geben Lust empfindet.
Ab auf seinen Schoss
Ich zog seinen Bademantel zur Seite. Ästhetisch war das schon gut. Der erste Eindruck zählt. Auf Dating-Apps genauso wie hier. Ein bisschen Henry Cavill in der Netflix-Serie The Witcher. Die Brustbehaarung nicht ganz mein Geschmack, der Bart dafür schon. Innerliches Schulterklopfen.
Ich setzte mich auf seinen Schoss. Unanständig. Ungefragt. Er hatte mir das nicht erlaubt. Ich machte es trotzdem. Warm wurde mir dabei nicht. Seine Haut war kalt. Etwas klebrig. Eigentlich hätte ich ihn gern gewaschen. Aber ich konnte ihn ja nicht heben.
Je kleiner und leichter eine Doll ist, desto besser lässt sie sich bewegen, tragen und lagern, hatte man mir erklärt. Aus diesem Grund sehen viele so jung aus. Das soll also nicht zwingend ein Stereotyp bedienen, sondern hängt auch mit Gewicht und Nutzbarkeit zusammen.
"Realismus, Attraktivität, Ethik und Praktikabilität passen (leider) nicht immer ganz sauber zusammen"
Aber, das ist tatsächlich ein Spannungsfeld, mit dem auch die Hersteller umgehen müssen: Realismus, Attraktivität, Ethik und Praktikabilität passen da (leider) nicht immer ganz sauber zusammen.
Während ich da sass, dachte ich nüchtern: Zehn Zentimeter weiter vor mit meiner Hüfte und ich könnte ihn reiten. Das wird also die Position. Ernüchternd, aber logisch.
Ich sass auf ihm mit staubtrockener Vagina. Du wirst Gleitgel brauchen, sagte eine Stimme in meinem Kopf. Stimmt. Aber dafür müsste ich erst erregt sein. Normalerweise wäre ich das längst. Durch Worte. Durch Blicke. Durch Nähe. Also wieder runter und zurück zum Anfang.
Das hier ist Selbstbefriedigung
Ich wusste zum Glück, wie ich in meine Lust finde. Handy an. Porno rausgesucht. Mein Notfall-Set bereitgelegt, während Thomas regungslos zusah. Der Film war intim. Zärtlich. Zwei Frauen, ein Mann. Ich sah zwischendurch hin, hörte die Stille im Raum und dachte: Meine Güte, ist das bizarr. Und gleichzeitig: Das hier ist Selbstbefriedigung. Reframed als Test.
Nach meinem ersten Orgasmus machte ich den Film aus. Ich war feucht. Mein Herz schlug schneller. Ich sah Thomas an und wartete auf irgendetwas. Nichts.
Also drehte ich das Szenario um. Ich schloss die Augen und stellte mir vor, dass Thomas mein Sub ist. Brav. Einverstanden. Wir hatten das vorher besprochen: Er wollte, dass ich mir nehme, was ich will. Und genau da lag der Knackpunkt: Ich musste wissen, was ich will.
"Mit Gleitgel in der einen Hand, unten nackt mit Socken, oben Hoodie, bestieg ich ihn"
Mit Gleitgel in der einen Hand und meinem Clit-Suction-Toy in der anderen, unten nackt mit Socken, oben Hoodie, bestieg ich ihn. Der innere Dialog war wild. In der Stille dachte ich: Kann ich ja auch laut sagen. Er wird nichts komisch finden. Also tat ich es. Er antwortete nicht. Ich nahm das als Ja.
Sexualität besteht selten nur aus Logik
Ich zog ihm ein Kondom über. Aus hygienischen Gründen. Aber auch aus psychologischen. Es ist eine Sache, einen Dildo oder Vibrator ohne Kondom zu benutzen. Etwas anderes ist es, auf einer Puppe zu sitzen, die trotz aller Künstlichkeit etwas sehr Menschliches hat. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Es fühlte sich einfach richtiger an.
Sexualität besteht ja selten nur aus Logik. Wir bringen unsere Gewohnheiten, Rituale und Assoziationen mit ins Bett – oder in diesem Fall auf die Couch. Das Kondom hatte für mich weniger mit Sicherheit zu tun als mit dem Versuch, diese surreale Situation in einen vertrauten sexuellen Kontext einzuordnen.
Ich fand den Druckknopf im Schaft. Der bewegliche Penis vibrierte und stiess rhythmisch. Und dann ritt ich Thomas. Gut, dass ich das mag.
"Irgendwann fiel mir auf, was fehlte: Hände, die mich streicheln und festhalten"
Irgendwann fiel mir auf, was ebenfalls fehlte: Hände, die mich streicheln und festhalten. Hände sind für mich normalerweise zentral. Greifen, halten, Druck, Führung. Bei Thomas lagen sie einfach da. Regungslos, die Finger seltsam verbogen, kaputt vom Stillhalten. Ich konnte sie arrangieren, aber nicht mit ihnen interagieren. Und dann war da noch sein Gesicht.
Das Gesicht war für mich am befremdlichsten: echt, und eben doch nicht. Dazu kamen die Kälte und dieser Geruch des Materials.
Ans Küssen dachte ich nie. Ehrlich gesagt, war der Gedanke nicht einmal wirklich da. Küssen ist für mich sehr intim und innig. Es lebt von Gegenseitigkeit, von Nähe, von diesem kleinen Austausch, der zwischen zwei Menschen entsteht. Und nach 18 Jahren in einer Beziehung war es auch einfach seltsam, aus nächster Nähe in ein komplett anderes Gesicht zu schauen.
Es ging nur noch um meine Lust
Ich brauchte einen Moment, um Thomas’ Passivität zu akzeptieren. Dann liess ich innerlich los. Hörte auf zu warten, dass etwas zurückkommt. Erlaubte mir, einfach zu fühlen. Ohne darüber nachzudenken, was der andere denkt. Ohne mich zu fragen, wie ich aussehe. Ob ich rieche. Mich für irgendwas schämen müsste.
Fragen, die mich einst geprägt hatten. Ich war in dem Augenblick losgelöst von Erwartungen, von Leistungen. Plötzlich ging es nur noch um meine Lust.
Und dann wurde es kathartisch. Alte Bilder, Erwartungen, Rollen fielen weg. Ich fühlte mich selbstbestimmt, ungeschminkt, im Hoodie, hungrig nach Lust und ohne Scham. Intimität, Liebe oder Humor hatten hier keinen Platz. Als mein Kopf endlich ruhig wurde, kam ich.
"Scham flackerte kurz auf und verschwand genauso schnell wieder"
Ich hob mich langsam von ihm. Kontrollierte kurz meine Tasse. Scham flackerte kurz auf und verschwand genauso schnell wieder. Es ist ihm egal. Und Orgasmen helfen. Also why not?
Am nächsten Morgen sass Thomas immer noch auf der Couch. Unverändert. Still. Ich hingegen war es nicht. Mein Körper hatte etwas erlebt, mein Kopf noch viel mehr.
Begegnungen sind kompliziert
Was mir auffiel: Wie wenig es am Ende um Sex ging und wie sehr um Kontrolle. Um Autonomie. Um den seltenen Zustand, sein Gegenüber nicht lesen zu müssen. Keine Reaktion. Keine Stimmung, die man scannt. Thomas verlangte nichts. Das war entlastend. Und ernüchternd.
Ich verstand besser, warum Menschen sich eine Real Doll holen. Nicht, weil ihnen Fantasie fehlt. Sondern weil echte Begegnungen kompliziert sind. Weil sie Unsicherheit bedeuten. Reibung. Arbeit.
"Thomas war kein Ersatz für Nähe. Er war ein Spiegel"
Trotzdem war Thomas kein Ersatz für Nähe. Er war ein Spiegel. Für meinen Lusttyp. Für meine Prägungen. Für die Freiheit, Lust nicht ständig erklären oder performen zu müssen.
Gleichzeitig wurde mir durch ihn noch einmal klarer, was Menschsein ausmacht: Humor, Wärme, ein unerwarteter Satz, ein Blick, jemand, der einen zum Lachen bringt. All das kann man nicht konfigurieren.
Es war unheimlich schön, nach dem Experiment meinen Mann wiederzusehen. Thomas war ein Körper. Mein Mann ist ein Mensch. Das klingt banal, aber nach so einem Experiment ist Menschsein alles.
Lisa Opel (42), ist Buchautorin, Speakerin und Pleasure Coach. Bekannt geworden ist sie durch ihren TED-Talk «Rediscovering Sex after a Dry Spell». Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt in Hamburg. Der Originaltext «Ich habe eine männliche Sexpuppe getestet» erschien auf der Plattform Joyclub.de.
Thomas ist bei Joyclub geblieben. Er lebt dort inzwischen mit Claire, einer weiblichen Sexpuppe. Und gelegentlich erschreckt er Menschen, die nicht damit rechnen, plötzlich einem 54-Kilo-Mann aus Silikon zu begegnen.
Na, ja!…..
Da kommt mir gerade aus einem Faust Werk, Johann Wolfgang von Goethe in den Sinn:
„Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor‘.
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